Sudoku Herkunft

Sudoku hat sicher schon jeder einmal gesehen. Täglich erscheint es in allen regionalen und überregionalen Tageszeitungen und beschäftigt den Leser schon neben den neuesten Nachrichten. Manchen packt die Leidenschaft auch in der S-Bahn und derjenige hat sogar ein Sudoku-Block, Heft oder auch Buch mit einer Vielzahl an Sudoku-Puzzles. Zumeist befindet sich im hinteren Teil auch die Lösungen. Zu haben ist das Sudoku auch als Spiel. Gerade als Lern- und Zahlenspiel lässt sich mit den Zahlen-Jetons vorgegebene Sudokus legen oder auch eigene erfinden. Besonders Kinder in jungen Jahren reizt dieses Spiel. Fast verbissen tüfteln sie, bis sie es raus haben. Weitere Varianten finden sich auch für die elektronischen Medien mit eine Menge an zusätzlichen Features, um es ähnlich wie Schach mit Zeitschaltuhr zu spielen. Wie viele Ansätze man gebraucht hat es zu lösen und natürlich auch die nachträgliche Kontrolle, ob alles richtig ist. Auf manchen Online-Seiten lassen sich die Sudokus auch speichern, noch einmal spielen. Jeder hat so da seine eigenen geheimen Vorlieben, denn bei dem Spiel handelt es such um eine das sogenannte magische Quadrat, dass dem ein oder anderem noch vom magischen Würfel her bekannt sein dürfte. Stundenlang haben wir mit Tücke, Raffinesse, mit Logik und zuletzt mit Verzweiflung darum gedreht, um auf jeder Seite die Uni-Farbe herzustellen. Doch gelungen ist es uns selten. Bzw. da war einer, der schaffte es und in der Beobachtung waren es drei Tugenden, die er dafür mitgebracht hatte: Geduld, innere Ruhe und Zufriedenheit. Vielleicht liegt gerade darin auch heute die Faszination Sudoku, jeden Tag, an jedem Ort und mit den unterschiedlichsten Medien. Papier, Computer, Handy, Apps... überall.

Schon die Schreibweise ist abenteuerlich : Suduku, Soduku, Sodoku, Sodoko, Sudok, Sudokus Sodokus und lässt erahnen, dass dieses Spiel aus einem fernen Land kommen könnte. Es kommt aus Japan und die Sprachübersetzung sagt einfach den Inhalt des Spieles aus: Isolieren sie die Zahlen.

Aber es ist keine japanische Erfindung. Sondern in Japan hat dieses Spiel nur seinen Namen bekommen und bei diesem hoch intelligenten Volk wurde dieses Spiel ab 1986 sehr populär und begann seinen Siegeszug auch gegen Westen. Neu erfunden in der Neuzeit hat es der Amerikaner Howard Garns. Im Jahre 1979 erschien es erstmalig unter dem Namen Nummernplatz in einer Rätsel-Zeitschrift.

Der japanische Ursprungs -Name war natürlich viel zu lang und keiner wollte es aussprechen. Die Transskription in die lateinische Ausgangschrift und die Translation aus dem Japanischen hat die Bedeutung: "Isoliere die Zahlen und die Zahlen dürfen nur jeweils einmal vorkommen". Also zog man aus den wichtigsten japanischen Worten die Buchstaben zusammen und schon kam das Wort Su - do - ku heraus, dass seit dieser Zeit patentrechtlich auch geschützt ist.

Wayne Gould, ein gebürtiger Neuseeländer, lernte das Spiel auf einer Reise in das Land des Chrysanthementhrons kennen und erkannte es als Herausforderung zur Entwicklung einer Software. Er brauchte sechs Jahre bis er damit zu einem brauchbaren Ergebnis kam.

Ein Blick in die Geschichte verrät, dass es eine Unzahl an Sudoku-Vorläufer bei den Babyloniern im alten Mesopotamien schon gab. Ebenso bei den Griechen und Römern. Beim näheren Hinsehen erkennen wir sogleich, dass dies alte Mathematiker und Astronomen Völker sind, die sich gerne mit Zahlen beschäftigt haben und damit natürlich auch mit solch unterhaltsamen wissenschaftlichen "Abfallprodukten". Hinter allem steckt also Logik und die Mathematik. Erstmals veröffentlichte der Schweizer Leonhard Euler (1707-1783) die sogenannten "Lateinischen Quadrate", zur Freude seiner Studenten und zum Ärgernis der Kirchen. Denn die Auswüchse konnte man sich wie bei der Lotterie denken und die waren nach jenem Rechtsverständnis Glücksspiel und dass war wohl weißlich damals verboten.